mitmachen | Storch Heinar – Die Satire-Kampagne
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Storch Heinar – Die Satire-Kampagne

2008 startete unter dem Dach von ENDSTATION RECHTS. die satirische Kampagne Storch Heinar. Unter Bezug auf die in rechtsextremen Kreisen sehr beliebte und identitätsstiftende Marke „Thor Steinar“ karikiert sie Neonazis und ihre Rituale. Ziel der Parodie ist es, über Strategien von Rechtsextremen aufzuklären, die mittels Mode, Musik und unter intensiver Nutzung sozialer Netzwerke menschenfeindliche Ideologien verbreiten wollen.

Storch Heinar engagiert sich für eine nachhaltige Stärkung einer positiven und selbstbewussten Demokratie durch kulturelle und gesellschaftspolitische Bildung, lokale Vernetzung und langfristig angelegte „Mitmachangebote“ für Jung und Alt. Mit seiner Musikkapelle Storchkraft ist das Maskottchen häufiger Gast bei Workshops in Schulen, auf Demokratiefesten und zivilgesellschaftlichen Kundgebungen. Über seine Reisen und Begegnungen informiert Storch Heinar auf storch-heinar.de und in den sozialen Netzwerken. Allein bei Facebook verfolgten Anfang September 2014 rund 87.000 Fans regelmäßig sein Tun.

Ein „Virtueller Kaufmannsladen im Weltnetz“

storch-heinar.de bietet im „virtuellen Kaufmannsladen im Weltnetz“ zudem zahlreiche Textil- und Merchandising-Artikel an – vom Shirt (T-Hemd) bis zur Tasse, von der Postkarte bis zum Plakat. Der Erlös aus dem Verkauf kommt ausschließlich den beiden Projekten gegen Rechtsextremismus zugute.

Bundesweite Aufmerksamkeit erlangte Storch Heinar nicht zuletzt, weil „Thor Steinar“ versuchte, der Persiflage auf seine Marke gerichtlich ein Ende zu bereiten. Nahezu alle großen Medien berichteten über den Rechtsstreit und das anschließende Scheitern von „Thor Steinar“ im „großen Nürnberger Modeverbrecherprozess“. Die gesamte Historie können Sie hier nachlesen.

Gestärkt wurde die bundesweit Karriere auch durch Heinars Betätigung als „Spitzenkandidat gegen alle Neonazis – überall“ bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern 2011 und Sachsen 2014. Bei letzterer gelang dem schrägen Vogel der ultimative Schlag gegen die „braune NPD-Brut“: Die Rechtsextremen scheiterten am Wiedereinzug in das Dresdner Landesparlament.

2012 gab es den „Bundes-Engagementpreis“ für die Initiative

Ende 2012 erfolgte die Auszeichnung der Initiative mit dem „Bundes-Engagementpreis“ des Bundesfamilienministeriums. 2013 wurde Heinar anschließend durch das „Bundesnetzwerk bürgerschaftliches Engagement“ (BBE) und 2014 durch das „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ (BfDT) zum „Demokratie-Botschafter“ ernannt.

Storch Heinar arbeitet seit der Gründung 2008 auf ehrenamtlicher und spendenfinanzierter Basis. Seine „Mission“ kann jederzeit durch Spenden unterstützt werden.